Mit dem Rad nach Kroatien Tag 9: Straße der Angst in Opatija
Reiseverlauf
Ein Start wie eine Wand
Der Tag beginnt gnadenlos.
Keine Einrollphase, kein sanfter Start – direkt über 20 % Steigung.
Ich schiebe, keuche, halte alle paar Meter an.
Und es bleibt nicht bei einer Steigung… sondern gleich fünf.
Ein echter Kampf gegen die Gravitation.
Warum tue ich mir das eigentlich an?
Jede neue Rampe fühlt sich an wie ein schlechter Witz.
Ich fluche, lache, zweifle.
Und stelle mir immer wieder dieselbe Frage:
Warum mache ich das?
Die Antwort kommt leise:
Weil genau diese Momente später die besten Geschichten sind. 😄
Kroatien
Kurz vor Opatija
Kroatien
Opatija
Kroatien
Entspannen in Opatija
Straße der Angst – zwischen Abgrund und Schönheit
Dann wird es noch extremer.
Eine Hauptstraße ohne Schutz, ohne Randstreifen – dafür mit Abgrund.
Neben mir rauschen Autos, unter mir glitzert die Adria.
Angst und Schönheit liegen hier direkt nebeneinander.
Ich fahre konzentriert. Still. Wachsam.
Opatija – endlich angekommen
Und dann: das Ortsschild.
Opatija.
Ich könnte lachen, weinen – oder einfach nur dankbar sein.
Nach diesem Tag fühlt sich die Stadt wie eine echte Belohnung an.
Warm, ruhig, wunderschön.
Mr. Bond checkt ein
Im Hotel bekomme ich Zimmer 007.
Ab da bin ich offiziell: Mr. Bond 😄
Mein Rad? Wird wie ein VIP behandelt und darf in die Lobby.
Ein völlig absurder, aber genialer Moment nach all dem Chaos.
Mit dem Rad nach Kroatien
Ein Abend wie ein Finale
Am Abend wird alles ruhig.
Ich sitze am Meer, esse, atme durch.
Die Erschöpfung mischt sich mit Zufriedenheit.
Noch eine Etappe – dann ist diese Reise zu Ende.
Und ich denke:
Genau so fühlt sich Abenteuer an. 🚴♂️✨







