Mit dem Rad nach Kroatien Tag 6: Nebel in Buzet & Parenzana
Reiseverlauf
Nebel über Buzet – Ein Morgen wie aus einer anderen Welt
Buzet liegt hoch oben in den Bergen, eingebettet in die Landschaft wie ein kleines Geheimnis.
Am Morgen hängt dichter Nebel in den Tälern, zieht durch die Straßen und legt sich kühl auf meine Haut.
Für einen Moment fühlt sich alles unwirklich an.
Fast wie ein Märchen.
Als könnte hinter jeder Kurve etwas Magisches warten. 😄
Zurück auf bekannten Wegen – aber diesmal bergab
Die ersten Kilometer sind weniger Abenteuer als Wiederholung.
Ich fahre dieselbe Strecke zurück, die ich gestern mühsam hinaufgeschoben habe.
Nur diesmal: bergab.
Ich lache und denke:
„Immerhin kein Schieben heute.“ 😂
Und dann zweigt der Weg wieder ab – zurück auf die Parenzana.
Kroatien
Auf der Parenzana
Kroatien
Steiniger Strand in Kroatien
Kroatien
Emma - meine Pusteblume
Parenzana – Wenn Geschichte lebendig wird
Der Schotter knirscht, die Landschaft öffnet sich.
Links Berge, rechts ein weites Tal in Grüntönen.
Die alten Eisenbahnbrücken erzählen Geschichten vergangener Zeiten.
Ich bleibe stehen, lege die Hand auf das kalte Metall und stelle mir vor, wie hier einst Züge fuhren.
Heute bin ich der, der diesen Weg weiterführt.
Ein kleines Stück Zeitreise. 😌
Vrsar – Zwischen Hunger und spontanen Entscheidungen
Am Abend erreiche ich Vrsar.
Ich bin müde, hungrig – und finde kein richtig überzeugendes Essen.
Stattdessen sehe ich ein Schild:
„Delfine sehen.“
Ich lache.
Und buche trotzdem. 😄
Manchmal muss man einfach machen.
Sonnenuntergang und ein Moment fürs Herz
Das Boot gleitet aufs Meer hinaus.
Die Sonne färbt alles in warmes Rot, die Inseln werden zu Silhouetten.
Und dann sind sie da:
Delfine.
Sie gleiten durchs Wasser, ruhig, elegant, fast lautlos.
Ich stehe da, halte die Luft an – und bin einfach nur glücklich.
Ein Moment, der bleibt.
Mit dem Rad nach Kroatien
Besonderheit des Tages
Eine unperfekte Nacht und perfekte Erinnerungen
Zurück im Apartment: kaputte Klimaanlage, laute Nachbarn, hartes Bett.
Normalerweise ein Albtraum.
Heute? Egal.
Ich liege im Dunkeln und sehe die Delfine vor mir.
Den Nebel. Die Brücken. Den Sonnenuntergang.
Und ich weiß:
Manchmal braucht es nicht viel.
Nur einen Moment, der alles verändert. 🐬🌅💛







