lovingtailwind - Abenteuer zwischen Meer, Wald und Schotterwegen

Abenteuer zwischen Meer, Wald und Schotterwegen

loving tailwind

Es braucht nicht viel: ein Rad, ein Weg und ein Herz voller Neugier. Dort, wo der Wind meine Gedanken sortiert, beginnt jedes Abenteuer – still, frei und voller Vorfreude.

Mit dem Rad nach Kroatien

Meine Radreise zur Adria in 11 Etappen

Wenn Wege zu Küsten werden

Manchmal beginnt eine Reise viel leiser, als sie später klingt: mit einem Blick auf die Landkarte, einer vagen Idee und diesem kleinen Funken, der sagt: „Fahr doch einfach los. Die Küste wartet.“

Was dann folgt, ist selten entspannt – aber immer echt. Irgendwann steht der Radfahrer zwischen Alpenpässen, Hügellandschaften und sonnenheißen Küstenstraßen. Er kämpft mit Gegenwind, findet neue Perspektiven, trifft Menschen, die ihm ein Lächeln schenken – und plötzlich fühlt sich jeder Kilometer nach etwas Größerem an.

Genau solche Reisen sammle ich hier: Touren, die nach Salz, Freiheit und warmem Asphalt riechen. Große Strecken, kleine Begegnungen, spontane Abzweigungen – und all das, was passiert, wenn man einfach weiterfährt, bis das Meer den Horizont berührt.

Meine Kroatien-Radreise

Von Österreich über Slowenien, Italien bis nach Kroatien zur Adria

Diese Kroatien-Tour ist keine gewöhnliche Radstrecke – sie ist ein Weg nach Süden, ein Wechsel der Farben und Temperaturen.
Vom ersten frischen Morgen in den Alpen bis zur warmen, salzigen Luft an der Adria.

Hier beginnt alles: der Moment, in dem der Radfahrer ahnt, dass diese Reise größer wird als gedacht.
Die ersten Hügel, die ersten Küstenblicke, das erste Flimmern der Hitze – und dieser Gedanke:
„Vielleicht wartet dort unten am Meer mehr auf mich, als ich mir vorstellen kann.“

Dies ist der Überblick über die gesamte Tour – vom Alpenrand über Hügel und Küstenstraßen bis nach Istrien.
Echte Kilometer, echte Begegnungen, echte Freiheit.
Und all das beginnt genau hier, mit dem ersten Tritt Richtung Süden.

🗺️ 1010+ km
Vom Alpenrand bis ans Meer
⛰️ 4 Länder
Österreich · Slowenien – Italien · Kroatien
🚴‍♂️ 11 Etappen
Von Villach bis Rijeka
🌅 1 Ziel
Freiheit am Meer

Alle Etappen meiner Fahrradreise nach Kroatien im Überblick

Diese Seite ist der Überblick über meine Radreise „mit dem Rad nach Kroatien“ – elf Etappen, viele kleine „Ich kann das!“-Momente und ein Ziel, das nach Salzluft schmeckt. Auf der Radreise von Villach nach Rijeka rollt der Radfahrer durch Täler, Tunnel und die langen Gedanken einer ersten großen Solo-Tour. In Österreich ist es hart, in Slowenien anstrengend, Italien wärmer und in Kroatien wunderschön.

Hier findest du alle Etappen im Überblick, meine Lieblingsmomente und den Rückblick auf eine Reise, die nicht nur Kilometer gesammelt hat, sondern Mut.

Kroatien Etappe 1 | Kroatien Etappe 2 | Kroatien Etappe 3 | Kroatien Etappe 4 | Kroatien Etappe 5 | Kroatien Etappe 6 |
Kroatien Etappe 7 | Kroatien Etappe 8 | Kroatien Etappe 9 | Kroatien Etappe 10 | Kroatien Etappe 11

Erste Eindrücke & Touretappen

Kroatien über Österreich, Slowenien, Italien und  Meer

Story für Story

Villach / Bled

Die glühenden Bremsen mitten im Hochgebirge – das Zischen des Bergwassers, der aufsteigende Dampf und der Nervenkitzel, ob alles hält. Ein Moment purer Wildnis, Technik und Abenteuer. 🚴‍♂️🔥

Bled / Ljubljana

Die provisorisch geflickte Satteltasche aus Panzerband – jedes „Klack-klack“ gegen den Reifen war eine Erinnerung daran, wie zerbrechlich Abenteuer sein können und wie viel Mut in Improvisation steckt.

Ljubljana / Bosovizza

Der Moment, in dem der italienische Mechaniker trotz Urlaubs zusagte, meine Bremse zu retten – pure Erleichterung. Ein kleines Werkstattwunder, das die Weiterfahrt und meinen Mut sicherte. 🚴‍♂️💛

Bosovizza / Umag

Der Moment, in dem ich im stockfinsteren Parenzana-Tunnel fuhr – blind, geführt nur vom Echo meiner Reifen – war pures Abenteuer. Ein kurzer Augenblick, der Mut, Geschichte und Magie vereinte.

Umag / Buzet

Die unerwartete Begegnung mit der Wanderin, die ich an der Grenze traf und auf der Parenzana wieder sah – zwei Wege, zwei Geschwindigkeiten, ein gemeinsamer Moment, der zeigte, wie klein die Welt unterwegs manchmal wird.

Buzet / Vrsar

Der magische Moment, als die ersten Delfine im orange glühenden Sonnenuntergang auftauchten – leise, sanft, frei. Ein Augenblick, der jede Anstrengung vergessen ließ und das Herz weit öffnete.

Vrsar / Banjole

Die Stühle eines Hafen-Cafés, die direkt im Wasser standen – meine Füße kühlten in der Adria, während ich Latte Macchiato trank. Ein magischer, völlig unerwarteter Moment purer Leichtigkeit.

Banjole / Krnica

Der sieben Kilometer lange Marsch durch zähen Matsch, versteckte Felsen und heimtückisch tiefe Pfützen – ein Abschnitt, der mich fluchen ließ, aber mir letztlich zeigte, wie viel Stärke in mir steckt.

Krnica / Opatija

Die unerwartete 007-Suite im Hotel – samt Mitarbeitern, die mich konsequent „Mr. Bond“ nannten und mein völlig verdrecktes Rad wie ein geheimagentisches Spezialfahrzeug behandelten. Absurder, perfekter Reisemagie-Moment.

Opatija

Der kleine silberne Anker, den ich von einer herzlichen Familie erhielt – ein Symbol für Halt, Glück und Begegnungen, die sich überraschend tief ins Herz schreiben. Ein stiller Schatz dieser Reise.

Opatija / Rijeka

Ein wildes Bündnis aus Fremden: Eine Kroatin, die Licht ins Bahnhof-Chaos bringt, ein Belgier, der mein Rad rettet, und 1400 Fans, die überraschend zu Helfern werden – pure Reisemagie.

Wissenswertes:
Die Radreise nach Kroatien verbindet alpine Landschaften, mediterranes Klima und kulturelle Vielfalt auf einzigartige Weise. Je nach Route führt sie durch mehrere Länder, über Gebirgspässe, entlang großer Flüsse und schließlich an die Adriaküste.

Besonders herausfordernd sind nicht nur die Höhenmeter, sondern auch Wetterumschwünge, Grenzübertritte und die Organisation der Rückreise – etwa mit Zug und Fahrrad. Gleichzeitig liegt genau darin der Reiz: Jede Etappe ist anders, jeder Tag erzählt eine neue Geschichte.

Kroatien selbst bietet entlang der Küste spektakuläre Ausblicke, ruhige Nebenstraßen und eine wachsende Fahrradinfrastruktur. Wer sich Zeit lässt, erlebt nicht nur Landschaften, sondern vor allem Begegnungen, Spontanität und das Gefühl echter Freiheit.

Hilfreiche Informationen zu offiziellen Fernradwegen in Europa bietet die Seite

EuroVelo – Europäisches Radwegenetz
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FAQ – Mit dem Rad nach Kroatien

Die häufigsten Fragen – kurz beantwortet.

Wie lang ist die Tour Radweg?

Je nach Variante und Abstechern zu den Übernachtungsmöglichkeiten variiert die Distanz. Die klassische Strecke liegt um die 600km, mit den Umwegen zu POIs oder Schlafmöglichkeiten war sie für mich ca. 1000km

Ist die Strecke für Einsteiger geeignet?

Ja, wenn du Etappenlänge und Pausen realistisch planst. Es gibt ruhige Abschnitte, aber auch Tunnel, Steigungen und längere Tage – mit guter Vorbereitung absolut machbar.

Was macht die Tour so besonders?

Abseits von Tourismus, siehst du wunderschöne Orte und erlebst den mediteranen flair, lernst tolle Menschen kennen und siehst ganz besonders schöne Landschaften an der Adria aber auch im Landesinneren

Welche Jahreszeit eignet sich am besten?

Frühling bis Herbst ist ideal. In den Alpen kann es morgens frisch sein, Richtung Adria wird es oft deutlich wärmer – perfekte Reisezeit ist meist Mai bis Oktober.

Brauche ich ein Gravelbike oder reicht ein Trekkingrad?

Ein Trekkingrad reicht in der Regel völlig aus. Mit Gravelbike fährst du sportlicher, mit Bikepacking-Setup komfortabler – wichtig sind gute Reifen und zuverlässige Beleuchtung.

Warum Mit dem Rad nach Kroatien mehr ist als nur eine Radtour

Wenn ich heute an diese Tour denke, fühlt es sich an wie ein Film, der mich Szene für Szene begleitet hat – vom ersten Morgennebel in den Alpen bis zum warmen Abendlicht über der kroatischen Küste.

In Villach begann alles. Ein Start, der sich leicht anfühlte, fast freundlich – als würde die Sonne selbst sagen: „Komm, der Süden wartet.“
Von dort aus führte mich der Weg nach Bled, wo das Wasser so still lag, dass selbst meine Gedanken kurz zur Ruhe kamen. Ein Ort, der eher flüstert als spricht.

Ljubljana dagegen vibrierte. Straßen voller Leben, Stimmen, Musik. Und mitten darin der Radfahrer, der spürt, wie sehr eine Stadt den eigenen Takt verändern kann.
Nach Basovizza wurde der Weg rauer, windiger, offener – ein Vorbote der Küste, aber auch ein Abschnitt, der mir zeigte, dass nicht jeder Kilometer leicht sein muss, um wertvoll zu sein.

Der erste echte Hauch von Meer erreichte mich in Umag – Salzluft, Wärme, dieses typische Kroatien-Blau. From dort weiter nach Buzet, wo die Hügel wieder steiler wurden und die Stille der Gegend mich tiefer traf als erwartet.

Vrsar und Banjole fühlten sich an wie Küstenkapitel eines Buchs, das man nicht weglegen möchte: Sonnenlicht auf dem Wasser, kleine Häfen, warme Luft, die nach Freiheit roch.
In Krnica wurde der Weg ländlicher, ruhiger – die Art von Abschnitt, in der man die eigenen Gedanken besonders gut hören kann.

Opatija überraschte mich mit Eleganz und einer Küstenlinie, die sich anfühlt, als wäre sie nur fürs Durchatmen gemacht. Und dann Rijeka – laut, lebendig, chaotisch und genau der richtige Ort für das Ende dieser Reise.

Als ich dort stand, mit Blick auf den Hafen, wusste ich:
Ich bin nicht nur bis nach Kroatien gefahren. Ich bin in etwas hineingewachsen, das größer ist als jeder Kilometer – und irgendwo zwischen Alpen und Adria habe ich mich selbst ein Stück weitergefunden.

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Bis zum nächsten Rückenwind

Vielleicht planst du gerade deine nächste Tour, vielleicht träumst du nur vom Meer oder vom Wald vor der Haustür. Egal, wo du gerade bist – ich hoffe, dass du hier etwas findest, das dich ein Stück nach draußen zieht.