Alpe Adria Radreise Tag 7 – Von den Alpen nach Udine
Weil jeder Kilometer in Italien näher ans Meer auch näher ans Glück führt ☀️🚴♂️
Die Alpe Adria Radreise Tag 7 markiert den Moment, in dem die Alpen leiser werden und das italienische Lebensgefühl langsam die Führung übernimmt.
Diese Etappe nach Udine war genau die richtige Entscheidung – auch wenn die Alpen langsam hinter dem Radfahrer verschwinden. Die Landschaft wird sanfter, wärmer, mediterraner. Statt Höhenmeter gibt es Weinreben, statt Anstrengung ein wachsendes Gefühl von Leichtigkeit. ☀️🍇
Nach Tagen in den Bergen war diese Strecke ein Geschenk: ein Vorgeschmack auf Meer, Gelassenheit und italienisches Lebensgefühl. Cafés voller Menschen, Straßenmusik und eine Stadt, die ihn mit offenen Armen empfängt. Jede Pedalumdrehung hat gezeigt: Er ist auf dem richtigen Weg – nicht nur Richtung Grado, sondern zu sich selbst. ✨🌊
Alpe Adria Radreise Tag 7 – Abschied von den Alpen
Sanfter Abschied von den Alpen: Weinreben am Weg, mediterranes Flair, entspanntes Rollen bis Udine – eine Etappe, die Vorfreude aufs Meer und italienische Lebensfreude schenkt. 🌊✨
Radreise durch Italien – Weinreben, Hitze und Dolce Vita
Nach einer Nacht in der Kategorie „Backofen auf Umluft 26 Grad“ wache ich schlafwarm und geräuschlos gedörrt auf 😅. Die Klimaanlage hatte mich freundlich darauf hingewiesen, dass sie aktuell im „Winterbetrieb“ ist – eine Funktion, die zu dieser Jahreszeit ungefähr so hilfreich ist wie ein Schneeschieber am Strand 😬.
Beim Frühstück treffe ich eine Gruppe Bergsteiger – Kommunikation aufgrund meiner nicht vorhandenen Italienisch-Skills eher wie ein lustiges Ratespiel 😂. Schon gestern Abend hatte ich sie im Restaurant gesehen und dachte, das wäre die Familie des Wirtes – aber nein, echte Gipfelbezwinger! Wir starten „gemeinsam“ – sie im Auto, ich mit meinem Rad. Und ratet mal, wer länger braucht beim Beladen? Richtig – wir beide ungefähr gleich 😅. Team Schneckenpower!
Am Morgen wirkt Venzone fast verlassen. Die Gassen sind still, aber dadurch kann ich die Häuser, den Marktplatz, all die kleinen Details viel besser sehen. Der Gedanke an die Pizza von gestern lässt mich innerlich lächeln. ☺️🍕
Auf dem Weg merke ich etwas Entscheidendes: Die Berge sind noch da – aber nicht mehr majestätisch im Gesichtsfeld. Die Alpen verabschieden mich langsam. Keine blumenübersäten Wiesen mehr, weniger Postkarten-Panorama. Stattdessen fühlt es sich an wie ein Übergang – die Landschaft wechselt die Kapitel, und ich rolle mitten hinein 📖.
Alpe Adria Radreise Italien – Langsam verabschiede ich mich von den Bergen
Radfahren zwischen Venzone und Udine
Ich entdecke die ersten Weinreben am Straßenrand – oh yes, mein Lieblingsanblick: Urlaub für die Augen und Verheißung für den Abend 🍇😋. Die Sonne strahlt kräftig, die Luft wirkt mediterraner, und meine Haut schreit: „Willkommen im Süden!“ ☀️
Ich freue mich auf meinen traditionellen Kaffeestop… doch das Universum sagt: „Nö!“ 😑
Dorf 1: geschlossen
Dorf 2: geschlossen
Stadt 1: geschlossen
Ich so: „WAS IST HIER LOS?“ 😳
Dann fällt es mir ein: Sonntag.
Und hier in Italien wird dieses „Ruhe am 7. Tag“ sehr… wörtlich genommen.
Gefühlt hat sogar der letzte Gartenzwerg frei 😩
Die Strecke ist teilweise so holprig, dass ich kurz Angst habe, mein MTB könnte spontan seine Einzelteile kündigen 😬. Ich frage mich, wie Rennradfahrer das hier meistern… wahrscheinlich gar nicht. Oder sie haben ein freistehendes Spezialbein 💪😅
Aber hey, das Wetter bleibt traumhaft. Die Sonne begleitet mich wie eine persönliche Glücksgöttin ☀️✨. Und so rolle ich weiter, immer ein kleines Lächeln in der Trinkflasche versteckt.
Alpe Adria Radreise Tag 7 – Ich freue mich schon auf Udine
Udine entdecken – Stadt der offenen Türen
Früh am Nachmittag sehe ich es: Udine 😍
Die erste größere Stadt seit Tagen!
Und – Halleluja! – die Cafés haben auf! ☕🥹
Ich parke mein Rad, trinke einen Kaffee mit jeder Zelle meines Körpers und spüre: Genau DAS war nötig ☺️
Meine Unterkunft ist richtig hübsch – mit Pool im Garten 🌊😎. Ich verschließe mein Rad sicher und laufe los, die Stadt zu erkunden.
Doch Achtung: Zebrastreifen existieren hier eher als stylishes Straßenmuster 😳. Wer wagt zu überqueren, bekommt Hupkonzert zum Mitnehmen. Ich fühle mich wie in einem Videospiel-Level auf „Expertenmodus“ 😬🚶♂️💥
Doch Udine schenkt mir sofort: Urlaubsgefühl ❤️
Die Menschen sitzen sorglos in Cafés, lachen, plaudern, genießen das Leben.
Familien flanieren, Kinder spielen Fußball in der Fußgängerzone ⚽, Straßenmusiker zaubern Stimmung 🎶
Ich gönne mir ein Eis und später ein Glas Wein – schließlich bin ich jetzt im Weinland Nummer 1 🍷😉
Die Stadt überrascht mich. Viele kleine Passagen, Boutiquen, bis 21 Uhr offen 😳, versteckte Plätze mit Cafés – Udine ist wie ein Labyrinth voller Überraschungen. Und alle davon angenehm ☺️
Alpe Adria Radreise Italien – Die letzten Tage sind eher flach und gut zu fahren
Ein vorletzter Abend – und Gänsehaut im Herzen ✨🌙
Ich sitze vor einem Denkmal, höre der Musik zu, und plötzlich rührt sich etwas in mir. Ein weiches Gefühl. Leicht melancholisch.
Denn morgen starte ich in meine letzte Etappe.
Morgen erreiche ich mein Ziel: Grado – das Meer 🌊🇮🇹
Es fühlt sich unglaublich an.
Ich habe Berge überquert. Grenzen überschritten. Dunkle Tage hinter mir gelassen. Und jetzt?
Jetzt sitze ich hier – und bin stolz 😊
Udine umarmt mich mit Licht, Musik und italienischer Feinfühligkeit.
Und ich denke:
Wenn ein Abenteuer dich verändert – dann war es ein gutes Abenteuer. ✨
Mit einem letzten Blick auf die Piazza, einem leisen Dank an meine Beine 🦵😅 und voller Vorfreude auf Salzluft schlendere ich zurück zur Unterkunft.
Morgen: Grado dal mare.
Morgen: Meerblick.
Morgen: Ich.
☺️🚴♂️🌊
Alpe Adria Radreise Tag 7
Udine / Italien – Weil jeder Kilometer Richtung Meer ein Stück näher zu sich selbst führt.
Udine liegt in Friaul-Julisch Venetien und gilt als kulturelles Bindeglied zwischen Alpenraum und italienischem Süden. Genau hier verändert der Alpe Adria Radweg seinen Charakter – von alpiner Herausforderung hin zu mediterraner Leichtigkeit.
Alpe Adria Radweg
Der Radfahrer spürt an diesem Morgen eine sanfte Unsicherheit in sich. Ein Gefühl, das sich anfühlt wie eine leicht quietschende Bremse – nicht gefährlich, aber hörbar. Die Trennung liegt wie ein Schatten im Gepäck, immer noch dabei, immer noch nicht ganz verarbeitet. Und an manchen Tagen fragt er sich, ob er wirklich stark genug ist für all das, was noch vor ihm liegt.
Während er losfährt, hört er das vertraute Surren der Kette. Es klingt wie ein Herzschlag aus Metall – regelmäßig, beruhigend. Der Weg ist flacher geworden, die Alpen rücken weiter weg, Lautstärke und Drama nehmen ab. Und genau das lässt seine Gedanken aufatmen.
Die Landschaft um ihn herum verändert sich – weniger wilder Berg, mehr sanfte Weingärten. Der Duft von warmem Asphalt mischt sich mit dem Klang der Stadt in der Ferne. Die Reifen gleiten mühelos über den Boden, als wären sie selbst auf dem Weg nach Hause.
Zwischendurch flackert die Angst kurz auf – ein Moment, in dem er unwillkürlich fester den Lenker greift. Doch dann schaut er auf die Straße vor sich, auf den Süden, auf den Horizont. Und er lächelt. Weil er merkt, dass die Freude stärker geworden ist als die Zweifel.
In Udine sitzt er später zwischen Musik, Menschen, Lachen. Er beobachtet, wie die Nacht aufleuchtet, und fühlt in sich:
Er ist nicht mehr der, der aufgebrochen ist.
Er ist der, der weitergefahren ist.
Und morgen fährt er bis ans Meer. ✨🚴♂️🌊
Momente unterwegs
Manche Eindrücke lassen sich nicht in Worte fassen. Diese Bilder sind unterwegs entstanden – zwischen Wind, Wegen und kleinen Pausen. Sie erzählen von Stimmungen, Licht und Augenblicken, die bleiben, auch wenn die Tour längst vorbei ist.
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