Meine Alpe Adria Radreise Tag 3 durchs Mölltal wird mir noch lange in Erinnerung bleiben – wegen Tunnelkälte, schmerzender Beine und genau diesem Gefühl, lebendig zu sein. Auch wenn das Mölltal mich mit eisigen Tunneln, unendlichen Anstiegen und zitternden Beinen herausgefordert hat – genau das machte diese Etappe so besonders. Hinter jeder Kurve warteten neue Ausblicke, Wasserfälle und das Gefühl, etwas Großes geschafft zu haben. Die Begegnung mit anderen Radhelden, die spannende Zugpassage und schließlich die traumhaften 10 Kilometer bergab voller Adrenalin haben gezeigt: Jede Schweißperle war es wert. Diese Strecke ist nicht nur schön – sie fühlt sich nach Abenteuer an. Und genau dafür bin ich hier! ☺️🚴♂️✨
Alpe Adria Radreise Tag 3 – Tunnel, Berge & Serpentinen
Reiseverlauf
Hinterherstrampeln mit großen Träumen
Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer auf meiner Alpe Adria Tour. Heute steht das Mölltal auf dem Programm – und nach einem wirklich ausgedehnten Frühstück starte ich hochmotiviert in den Morgen.
Der Plan: ganz entspannt losradeln.
Die Realität: Ich hänge im Windschatten von zwei Profi-Rennradfahrern. 😬
Zumindest für zehn Minuten. Dann sind sie weg.
Natürlich nur, weil ich mir Zeit lassen will 😅
Ich rolle weiter durch dunkle Tunnel – 3 Kilometer lang, eisig kalt. Ich glaube, sogar meine Gedanken sind eingefroren. 🥶
Baustellen, Umwege und Sonnen-Kaffee
Kaum wieder draußen, wartet die nächste Überraschung: Baustelle – genau auf meinem Weg.
Also improvisiere ich. Ergebnis: ein kleiner Umweg von etwa 5 Kilometern 😬
Verdient ist verdient – also gibt’s erstmal einen Kaffee in der Sonne ☺️
Die Orte klingen wie aus einem Bergmärchen: Dorfgastein, Bad Hofgastein, die Hohen Tauern.
Und ich mittendrin – als gemütlicher Tourenfahrer mit klarer Kaffee-Priorität 😅
Österreich
Bad Gastein
Österreich
Wenn der Berg kein Erbarmen kennt
Dann geht’s los: bergauf. Und weiter bergauf. Und immer weiter.
Um 11 Uhr bin ich komplett erledigt. Meine Beine fühlen sich an wie überkochte Spaghetti.
Ich frage mich ernsthaft, ob ich nicht rückwärts rolle 😬
In meiner Verzweiflung träume ich von einer Wunderheilung aus der Apotheke.
Andere Radfahrer sagen: „Jetzt wird’s nicht mehr steiler.“
Spoiler: Es wird steiler. 💀
Wasserfall-Pause und kurze Heldenträume
Mitten im Leiden taucht er auf: ein Wasserfall.
Glitzernd, laut, wunderschön – und vor allem ein perfekter Grund zum Anhalten 😅
Ich schaue zurück und denke:
Da bin ich hochgefahren?! 😳
Für einen kurzen Moment fühle ich mich wie ein Bergheld.
Bis die nächste Steigung kommt.
Architektur? Sehenswürdigkeiten?
Heute egal. Ich brauche Wasser. Und neue Beine. 🥵
Tauernbahn und der Rausch der Abfahrt
Am Bahnhof treffe ich die Rennradfahrer wieder – auf dem Weg zum Großglockner. Natürlich.
Wir nehmen den Autozug durch den Tunnel. Ich tue cool, bin aber innerlich sehr dankbar 😬
Auf der anderen Seite: Sonne, Wärme – und 10 Kilometer bergab! 😍
Ich gebe Gas. 65 km/h.
Gefühl: König der Berge 😎
Bis mir einfällt: Bremsen? 😳
Ich werde vorsichtig – aber der Spaß bleibt. Jede Kurve ein Adrenalinmoment.
Über die Berge ans Meer
Serpentinen im Kopf und Glück im Herzen
Was für ein Tag!
Ich habe gezittert, geschwitzt, gefroren, gelacht und geflucht 😅
Die Berge sind wunderschön – aber sie haben Humor. Einen ziemlich schmerzhaften 😬
Heute Nacht werde ich von Serpentinen träumen und von diesem einen Moment, in dem ich mich wie ein Geschwindigkeitsheld gefühlt habe 😎
Und vielleicht…
halte ich morgen wieder zehn Minuten mit den Profis mit 😄







