Die Alpe Adria Radreise Tag 1 beginnt für mich mit einer Entscheidung: einfach loszufahren – über die Berge, hinein ins Abenteuer.
Die Fahrt von Salzburg nach Golling war anstrengend, kalt und voller Überraschungen – und genau deshalb eine großartige Idee. Die Route entlang der Salzach bot atemberaubende Bergblicke, stille Dörfer und echte Abenteuer: von einer unerwarteten Militärkontrolle bis zum wohlverdienten Kaffee bei einer Floristin. Trotz brennender Oberschenkel belohnte jeder Kilometer mit beeindruckender Natur, lebendigen Begegnungen und dem Gefühl, wirklich unterwegs zu sein. Diese Strecke zeigte mir sofort, warum Radreisen einzigartig sind: Sie verbinden Herausforderung, Freiheit und unvergessliche Geschichten.
Alpe Adria Radreise Tag 1: Über die Berge ans Meer
Reiseverlauf
Der Start ins Abenteuer – ohne Plan, aber mit Gefühl
Heute beginnt sie also – meine große Reise über die Alpen bis zur Adria. Der Moment, auf den ich mich so lange gefreut habe… und auf den ich mich offensichtlich so überhaupt nicht vorbereitet habe 😬.
Während andere Trainingspläne durchziehen, stehe ich hier und denke: „Naja… wird schon.“
100 Kilometer?
1.500 Höhenmeter?
Hätte man wissen können. Hat man aber nicht.
Also geht’s los – irgendwo Richtung Süden. Drei Straßen, eine Entscheidung. Ich nehme die richtige. Natürlich. 😬
Es ist kalt, mein Körper meckert, aber dann passiert es:
Sonne auf den Bergspitzen, die Salzach neben mir – und dieses Gefühl, dass genau hier etwas Großes beginnt.
Tauernradweg, Morgenkälte und erste Zweifel
Ich rolle auf dem Tauernradweg dahin, vorbei an kleinen Dörfern, Holzgeruch und frischem Gras. Alles wirkt wie gemalt.
Perfekt für Kaffee.
Den es natürlich nicht gibt.
Stattdessen kommt die erste große Frage:
Muss ich da wirklich hoch? 😳
Spoiler: Ja.
Noch ahne ich nicht, was da auf mich zukommt. Noch genieße ich einfach die Strecke, die Natur und diesen leichten Wahnsinn, der sich langsam in mir breitmacht.
Alpen
Ausläufer der Salzach
Österreich
Grüne Wiesen
Österreich
freilaufende Kühe
Militärsperre, Mut und ein bisschen Wahnsinn
Dann plötzlich: militärische Sperre. Soldaten. Waffen.
Ich checke Navi, Schilder… und meinen Mut.
Und sage dann ernsthaft:
„Mein Navi sagt, ich muss da durch.“ 😬
Stille. Blicke. Zweifel.
Und dann – einfach so – geht die Schranke auf.
Ich fahre durch.
Ohne Kommentar.
Und frage mich:
War das gerade dumm… oder genau richtig?
Kaffee rettet den Tag – und Begegnungen am Weg
Kurz darauf erreiche ich Hallein. Schönes Städtchen – aber alle Cafés zu. Natürlich.
Doch dann: eine Floristin.
Und ja – sie hat Kaffee.
Der Tag ist gerettet ☺️
Mit neuer Energie geht’s weiter. Zwei Rentner, eine Kuh – alle freundlich. Die Kuh wird gestreichelt, die Rentner nicht 😄
Die Strecke wird steiler, die Beine melden sich. Aber die Aussicht gewinnt. Immer.
Zwischen Bergen, Schmerz und echtem Leben
Je näher ich Golling komme, desto mehr fordert mich die Strecke. Kurven, Anstiege, brennende Muskeln.
Und gleichzeitig:
Diese Berge.
Diese Luft.
Ich frage mich kurz, warum ich mir das antue. Warum ich nicht irgendwo am Strand liege.
Die Antwort kommt von selbst:
Weil genau das Leben ist.
Hier entstehen die Geschichten.
Hier passiert das echte Gefühl von Freiheit.
Über die Berge ans Meer
Golling – müde Beine, voller Kopf, glückliches Herz
Dann ist es soweit: Golling.
Bunt, charmant – und sprachlich komplett unverständlich 😳
Ich verstehe kein Wort. Wirklich keins.
Also mache ich das einzig Sinnvolle:
Ich gehe asiatisch essen 😄
Mit vollem Bauch und müden Beinen schlendere ich später durch die Gassen.
Tag 1 ist geschafft.
Und er hatte alles: Chaos, Kälte, Kaffee, Kühe, Soldaten, Berge und diesen einen Gedanken:
„Ja. Genau hier beginnt mein Abenteuer.“ 🚴♂️💙🌄







