lovingtailwind #03

Die Welt mit dem Rad zu erleben, in jedem Moment näher an das Herz der Landschaft zu kommen – langsamer, aber intensiver, mit jedem Tritt spürt man die Erde unter sich und die Freiheit vor sich.

lovingtailwind #04

Im Frühling ist Radfahren wie ein Date mit der Sonne: Zuerst zögerlich, dann immer intensiver – und am Ende fragt man sich, warum man den Winter überhaupt ausgehalten hat.

lovingtailwind #05

Im Frühling ist Radfahren wie das erste Eis nach dem Winter: Anfangs ein bisschen rutschig, aber dann gehts immer schneller – und der Wind fühlt sich plötzlich viel besser an, als die Heizung.

lovingtailwind #06

Radsportler sind wie Engel: Mega sexy, intelligent, traumhaft, erotisch, liebevoll und verdammt hübsch.

lovingtailwind #07

Radfahren beii Sonne und Regen zeigt uns, dass das Leben nicht immer nach Plan läuft – aber solange der Wind im Gesicht weht und die Pedale sich drehen, ist jeder Moment ein Abenteuer.

lovingtailwind #08

Im Sommer ist Radfahren wie ein endloses Eis: Es schmilzt zwar irgendwann, aber solange es noch hält, fühlt sich jeder Kilometer toll an.

lovingtailwind #09

Vergleiche dich nicht mit Anderen. Manchmal liegst du vorne, manchmal hinten. Das Rennen ist lang, und am Ende geht es nur um dich selbst.

lovingtailwind #10

Ein Lächeln, kann eine Freundschaft beginnen. Ein Wort, kann einen Krieg beenden. Ein Blick, kann eine Beziehung retten. Ein Rad, kann dein Leben verändern.

lovingtailwind #11

Man hört nicht auf zu Pedalieren, wenn man alt wird. Man wird alt, wenn man aufhört zu Pedalieren.

lovingtailwind #12

Zu Weihnachten ist das Mountainbiken wie ein Geschenk: Man weiß. nie genau, was der Weg bringt, aber am Ende fühlt es sich immer wie ein Abenteuer an – auch wenn der Schnee in der Bremse klemmt.

Letzte Aktualisierung: 18. März 2025

Von Dahme nach Grömitz und ganz viel weiter

von | März 18, 2025 | 2025, Alle Touren, Tour am Meer

Von Dahme nach Grömitz und viel weiter – Ein Gravelbike-Abenteuer an der Ostsee

Ich habe am Wochenende eine großartige Party gefeiert. Das war es wert! Aber während andere jetzt wieder in den Alltag zurückkehren, genieße ich meinen Urlaub. Und was gibt es Besseres, als eine ausgedehnte Gravelbike-Tour entlang der Ostsee? Heute steht Dahme auf dem Plan – mit strahlendem Sonnenschein, aber knackigen minus einem Grad. Perfektes Wetter, um sich die Nase abzufrieren und gleichzeitig das Herz aufzuwärmen.

Ein frostiger, aber vielversprechender Start

Die Luft ist klar, die Sonne lässt die Ostsee glitzern – fast schon kitschig schön. Ich rolle motiviert los, doch das Universum hat offensichtlich andere Pläne. Kaum auf der Strecke, springt mir die Kette runter und verhakt sich böse. Wirklich jetzt? Ich fluche kurz, aber nach ein paar Minuten Schrauben und Zurechtfummeln geht’s weiter. Erster Schock überwunden – immerhin kann es ab jetzt nur besser werden!

Und es wird besser. Ich folge einem traumhaften Pfad, der sich parallel zur Küste schlängelt. Der Blick aufs Wasser, das ruhige Rauschen der Wellen – das ist der Stoff, aus dem perfekte Touren gemacht sind. Ich genieße den Grip der Strecke unter meinen Reifen, solange der Weg schön befestigt bleibt.

Sand – der natürliche Feind des Gravelbikers

Doch mein Navi hat offensichtlich Humor. Plötzlich schickt es mich über den Sandstrand. Ich lache noch kurz – und dann wird mir klar: Das meint es ernst. Wer jemals versucht hat, mit einem Gravelbike durch tiefen Sand zu fahren, weiß, dass das ungefähr so sinnvoll ist wie ein Regenschirm unter Wasser. Nach wenigen Metern kapituliere ich und schiebe. Macht das Spaß? Nein. Sieht es für die wenigen Spaziergänger lustig aus? Vermutlich.

Aber was soll’s? Ich bin an der Ostsee, die Sonne strahlt, und irgendwann endet auch der Sand. Also schiebe ich tapfer weiter, bis wieder halbwegs festes Terrain unter meinen Reifen ist.

Grömitz – Kaffee, Sonne und nette Begegnungen

Endlich in Grömitz angekommen, gönne ich mir erstmal einen richtig guten Kaffee. Ich setze mich in die Sonne, lasse das Salz in der Luft und den Duft des Kaffees auf mich wirken – ein Moment purer Glückseligkeit. Es sind nicht viele Menschen unterwegs, aber die, die ich treffe, sind gut drauf. Wir plaudern über das Wetter, das Meer und die besten Touren der Gegend. Genau diese kleinen Begegnungen machen solche Ausflüge besonders.

Ich genieße die Ruhe am Strand. Die Wellen rollen gemächlich an den Uferstreifen, Möwen kreischen in der Ferne. Baden gehe ich heute nicht – so verrückt bin ich dann doch nicht. Aber einfach dasitzen, die Sonne auf der Haut spüren und den Moment genießen? Das reicht völlig aus.

Rückweg mit einem breiten Grinsen

Nach einer ausgiebigen Pause mache ich mich wieder auf den Rückweg. Der Wind ist mir gnädig und bläst nicht frontal ins Gesicht – eine kleine, aber entscheidende Freude. Die Strecke fühlt sich jetzt noch schöner an. Vielleicht, weil ich sie nun kenne, vielleicht, weil ich mittlerweile vollkommen in den Flow der Tour eingetaucht bin.

Nach vier Stunden komme ich wieder an meinem Ausgangspunkt an. Die Beine sind müde, das Gesicht kalt, aber mein Herz ist glücklich. Was für eine fantastische Tour! Trotz der kleinen Pannen und der unfreiwilligen Schiebeeinlage durch den Sand war es ein grandioser Tag.

Fazit: Mehr davon!

Diese Tour schreit förmlich nach einer Wiederholung – vielleicht im Frühling, wenn es etwas wärmer ist. Aber auch jetzt im Winter hat die Ostsee ihren ganz eigenen Zauber. Die Ruhe, die klaren Farben, das Gefühl, sich den Wind um die Nase pusten zu lassen – das alles macht solche Ausflüge unvergesslich.

Also: Wer braucht schon einen perfekten Plan, wenn man eine perfekte Tour haben kann? Einfach losfahren, genießen und sich überraschen lassen. Ich jedenfalls bin froh, dass ich meinen Party-Kater gegen diese Tour eingetauscht habe. Denn ganz ehrlich – nichts geht über eine ausgiebige Runde Graveln an der Küste!

Bilder der Tour

Der Biker

Er erwachte, bevor der Wecker klingelte. Die roten Lichter der Windräder blinkten im Takt der Nacht, während der Himmel langsam heller wurde. Die Sonne war bereits dabei, den Horizont in ein warmes Gold zu tauchen. Ein neuer Tag, voller Möglichkeiten. Ein Lächeln zog sich über sein Gesicht, während er sich reckte. Sorgen? Heute nicht. Heute war ein Tag für das Hier und Jetzt.

Draußen wartete sein Gravelbike, noch mit Sandkörnern bedeckt, als Erinnerung an die letzte Tour. Er strich mit der Hand über den Rahmen, spürte das kühle Metall unter den Fingerspitzen. Ein sanftes Klicken, als er die Schaltung prüfte. Die Kette lief sauber über die Ritzel, bereit für die nächste Fahrt. Mit einem kräftigen Tritt stieg er in die Pedale, das leise Summen der Reifen auf dem Asphalt begleitete ihn, während er losrollte.

Die Luft war frisch, noch unberührt von der Hektik des Tages. Die Ostsee schimmerte am Horizont, ein endloses Band aus Blau. Der Fahrtwind strich kühl über seine Wangen, während er das Tempo erhöhte. Das Bike reagierte präzise, jeder Tritt setzte direkt um, als wäre es ein verlängerter Teil von ihm selbst. Die Natur erwachte um ihn herum – Möwen kreischten, das Rauschen der Wellen vermischte sich mit dem rhythmischen Klicken der Kassette.

Er fühlte sich leicht. Alles, was ihn vorher beschäftigt hatte, schien mit dem Fahrtwind zu verfliegen. Vielleicht war dieser Urlaub nicht nur eine Pause vom Alltag, sondern ein Neuanfang. Vielleicht war es an der Zeit, Dinge zu verändern, neue Wege einzuschlagen. Der Gedanke machte ihn zuversichtlich. Der Weg war da, es lag an ihm, ihn zu wählen.

Er bog auf einen Küstenpfad ein. Der Untergrund wechselte zu feinem Schotter, das sanfte Knirschen der Reifen vermischte sich mit dem Ruf der Seevögel. Vor ihm lag der Horizont, weit und offen. Er atmete tief durch, ließ den Moment auf sich wirken. Die Zukunft? Sie fühlte sich gut an. Vielleicht würde er sie noch ein wenig herausfordern. Vielleicht würde er einfach dem Weg folgen, wohin auch immer er ihn führte.

Ein letzter Blick auf das glitzernde Meer, dann trat er wieder in die Pedale. Der Tag hatte gerade erst begonnen. Und das Leben? Das fühlte sich verdammt großartig an.

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