Radfahren in der Lübecker Bucht– Ein perfekter Tag auf zwei Rädern
Radfahren in der Lübecker Bucht – Start am Meer
Mit dem Fahrrad entlang der Lübecker Bucht
Manche Tage sind wie gemacht fürs Fahrradfahren: ein wolkenloser Himmel, Sonnenschein, eine sanfte Brise vom Meer – und du mittendrin, auf zwei Rädern, dem Horizont entgegen. Heute nehme ich dich mit auf meine ganz persönliche Tour entlang der Lübecker Bucht. Eine Strecke, die Meer, Natur und kleine Entdeckungen auf wunderbar entspannte Weise verbindet. 🚴
Ein Morgen am Meer
Aufbruch in Timmendorfer Strand
Es ist früh, aber die Sonne meint es heute gut mit mir. Ich starte am Timmendorfer Strand, wo der feine Sand in der Morgensonne glitzert und die ersten Spaziergänger
Schöner Ausblick in Lübeck
Entlang der Ostsee: Weite, Wind und leises Glück
barfuß durchs Wasser laufen. Das Fahrrad steht bereit, die Reifen frisch aufgepumpt, die Tasche gepackt. Ich schwinge mich in den Sattel, und los geht’s – das Meer immer zur Linken, den Wind im Rücken und das Gefühl von Freiheit im Bauch.
Der Radweg entlang der Promenade ist ruhig, breit und ideal zum Einrollen. Immer wieder bleibe ich stehen, mache Fotos vom glitzernden Wasser, atme tief durch. Diese Luft! Salzig, frisch, klar. Sie fühlt sich an wie ein kleines Versprechen: Heute wird ein richtig guter Tag. 😌
Die Steilküste von Brodten – Natur und Weitblick
Ein paar Kilometer weiter liegt Niendorf vor mir, ein Ort, der trotz seiner Nähe zu den touristischen Hotspots seinen maritimen Charme bewahrt hat. Am Hafen schaukeln bunte Kutter im Wasser, Fischgeruch liegt in der Luft, und die erste Entscheidung des Tages fällt mir leicht: Ich brauche ein Fischbrötchen. 🐟
Mit dem Brötchen in der einen Hand und dem Blick aufs Wasser in der anderen genieße ich den Moment. Ein paar Möwen lauern auf Krümel, Kinder lachen, irgendwo spielt jemand Gitarre. Es ist, als wäre ich mittendrin in einer Postkarte.
Die Lübecker Bucht
Abstecher ins Grüne: Haffkrug & Hemmelsdorfer See
Die Steilküste von Brodten
Frisch gestärkt geht es weiter. Der Weg wird kurviger, der Blick weiter. Ich erreiche die Steilküste von Brodten, eines meiner persönlichen Highlights. Hier erhebt sich die Landschaft plötzlich über das Wasser, das tief unter mir in Blautönen schimmert. Ich halte an, lehne das Rad an einen Baum und lasse mich auf einer Bank nieder.
Was für ein Ausblick! Die Ostsee breitet sich vor mir aus wie ein offenes Buch. Unten schlagen die Wellen an den Sand, oben kreisen Möwen, und in mir macht sich eine stille Freude breit. Ich bin dankbar, genau jetzt hier zu sein.
Kleine Orte, große Momente auf der Fahrradtour
Der Weg entlang der Steilküste verlangt ein bisschen Aufmerksamkeit, aber er belohnt mit Panoramen zum Staunen. Immer wieder öffnet sich der Blick aufs Meer, immer wieder lade ich meine Seele mit neuer Energie auf.
Dann führt mich der Weg weg vom Wasser, hinein ins Landesinnere, und plötzlich ändert sich alles. Der Wind wird leiser, das Licht gefiltert, die Luft waldig. Ich bin im Hemmelsdorfer Forst angekommen. 🌳
Hier ist es grün, saftig, ein bisschen verwunschen. Der Weg wird schmaler, die Vögel zwitschern, und ich fahre wie in Trance durch einen Tunnel aus Blättern. Es ist kühler hier, ruhiger, intimer. Ich fahre langsamer, genieße jeden Meter. Der Wald nimmt mich in seine Mitte.
Zurück zur Küste – Genuss in Scharbeutz
Ein Schild weist mich auf einen kleinen Abzweig hin: Hemmelsdorfer See – 1,2 km. Ich folge der Spur, neugierig, was mich erwartet. Nach wenigen Minuten öffnet sich der Wald, und da liegt er: still, spiegelglatt, von Schilf gesäumt. Der Hemmelsdorfer See wirkt wie ein verstecktes Paradies. 🦆
Ich lehne mein Fahrrad an eine alte Eiche, setze mich ans Ufer und schaue. Nichts muss, alles darf. Vögel ziehen über das Wasser, Insekten summen, ein Reiher startet in Zeitlupe. Ich atme tief ein. Es riecht nach Moos, Wasser, Sommer.
In solchen Momenten wird mir klar, warum ich so gern Rad fahre: Weil ich an Orte komme, die ich sonst nie entdeckt hätte. Weil ich mir Zeit nehme. Weil ich nicht nur ankomme, sondern wirklich da bin.
Zurück zur Küste – Genuss in Scharbeutz und Ausklang in Timmendorf
Langsam wird es Zeit, zurück zur Ostsee zu rollen. Ich fahre gemächlich, mit einem Lächeln im Gesicht. In Scharbeutz wartet der perfekte Abschluss: ein kleines Strandcafé, ein Platz in der Sonne, ein großer Becher Kaffee. ☕
Ich lasse die Beine baumeln, beobachte das Treiben am Strand. Kinder lachen, Kitesurfer fliegen, Paare spazieren Hand in Hand. Ich bin mittendrin und doch ganz bei mir. So muss sich Urlaub an einem Tag anfühlen. 😎
Die letzten Kilometer zurück nach Timmendorfer Strand genieße ich in vollen Zügen. Das Licht wird weicher, das Wasser glitzert gold. Ich rolle am Ufer entlang, die Brise im Gesicht, das Salz auf der Haut, den Kopf voller Bilder.
Fazit: Warum diese Radtour an der Ostsee bleibt
Die Radtour entlang der Lübecker Bucht war für mich ein echtes Erlebnis. Nicht spektakulär im Sinne von Extremsport, sondern intensiv auf leise Weise. Es war ein Tag voller Sinneseindrücke, voller Natur, voller Dankbarkeit.
Die Kombination aus weiter Küstenlandschaft, urigen Wäldern, maritimen Dörfern und kleinen Cafés macht diese Strecke zu einem perfekten Ziel für alle, die mit dem Rad unterwegs sind und das Leben spüren wollen.
Wenn du Lust hast auf einen Tag, der sich wie eine Woche Urlaub anfühlt, dann pack dein Rad, nimm dir Zeit und folge dem Ruf der Ostsee.
Die Lübecker Bucht wartet auf dich – und sie hat jede Menge Glücksmomente im Gepäck. 🌿😊
Die Lübecker Bucht gehört zu den fahrradfreundlichsten Küstenregionen Norddeutschlands und ist Teil des Ostseeküsten-Radwegs.
Ostseeküsten Radweg
Momente unterwegs
Manche Eindrücke lassen sich nicht in Worte fassen. Diese Bilder sind unterwegs entstanden – zwischen Wind, Wegen und kleinen Pausen. Sie erzählen von Stimmungen, Licht und Augenblicken, die bleiben, auch wenn die Tour längst vorbei ist.
Der Radfahrer atmet tief ein, bevor sein Rad die ersten Meter am Timmendorfer Strand rollt. Die Sonne steht schon gut am Himmel, die Luft ist klar, der Sand glitzert im Morgenlicht wie kleine Diamanten. Es sind diese frühen Stunden, in denen die Welt noch still ist und nur das Meer, der Wind und das leise Surren der Reifen zählen. Er schwingt sich in den Sattel, das Meer zur linken Seite, den Horizont im Blick und ein Lächeln im Herzen.
Der Promenadenradweg ist breit, ruhig und perfekt zum Einrollen. Immer wieder hält er an, macht Fotos vom glitzernden Wasser und atmet die salzige Luft ein. Diese Mischung aus Salz und Freiheit fühlt sich an wie ein Versprechen: Heute wird ein richtig guter Tag.
Weiter geht’s, Richtung Niendorf. Dort, am kleinen Hafen, tanzen bunte Kutter auf den sanften Wellen, und der Duft von frischem Fisch liegt in der Luft. Keine Frage – ein Fischbrötchen gehört zu so einem Morgen. Mit Blick aufs Wasser, Brötchen in der Hand und Möwen über dem Kopf, schmeckt dieser erste Stopp am besten. Kinder lachen, irgendwo spielt jemand Gitarre und für einen Moment gehört alles nur dem Hier und Jetzt.
Gestärkt folgt der Radfahrer dem Weg entlang der Steilküste von Brodten – ein Highlight seiner Tour. Plötzlich zieht sich die Landschaft steil über das Meer, das in tiefem Blau unter ihm schimmert. Er lehnt das Rad an einen Baum, setzt sich auf eine Bank und saugt diesen Ausblick in sich auf: Wellen schlagen an den Strand, Möwen kreisen, und weit draußen verschmelzen Wasser und Himmel zu einem einzigen Bild. Ein Moment voller Ruhe, in dem der Atem langsamer wird und das Herz leichter.
Der Weg zieht sich weiter, weg vom Meer, hinein ins grüne Herz der Lübecker Bucht. Die Luft wechselt, wird weicher, waldig. Bald ist der Hemmelsdorfer Forst erreicht – ein grünes Dach, das Schatten und Stille schenkt. Der Radfahrer lässt die Pedale sachte kreisen, der Boden wird schmaler, die Vögel zwitschern, als wollten sie ihn begleiten. Hier ist es so ruhig, dass man jeden Atemzug hören könnte, wäre da nicht das leise Rascheln der Blätter.
Ein kleines Schild weist den Weg zum Hemmelsdorfer See, und sein Instinkt sagt: Da musst du hin. Nach wenigen Minuten öffnet sich der Wald und ein Spiegel aus Wasser liegt vor ihm. Der See ruht, still und klar, von Schilf eingerahmt. Er lehnt sein Rad an eine alte Eiche, setzt sich ans Ufer und lässt die Seele baumeln. In solchen Momenten, denkt er, kommen die schönsten Ideen von ganz allein.
Doch irgendwann zieht es ihn zurück zur Küste. In Scharbeutz lockt ein kleines Strandcafé mit warmem Licht und dem Duft von frischem Kaffee. Dort lässt er die Beine baumeln, beobachtet Kitesurfer, Spaziergänger und lachende Kinder. So fühlt sich ein Urlaubstag an – nur besser, weil er ihn selbst geschaffen hat.
Die letzten Kilometer zurück nach Timmendorfer Strand sind ein Fest für die Sinne: das Licht wird weich, das Wasser glitzert golden, der Wind weht salzig durch das Haar. Er fährt am Ufer entlang, atmet tief ein und fühlt: Dieser Tag bleibt im Herzen.
Das könnte dein nächstes Abenteuer werden
Jede Reise hier hat etwas in mir verändert.
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„Vielleicht sollte ich mal wieder los.“
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