lovingtailwind - Abenteuer zwischen Meer, Wald und Schotterwegen

Wenn Wege zu Reisen werden Eutin Radtour im Herbst – Laub unter den Reifen & Freiheit im Kopf

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Herbstliche Radtour durch Eutin: goldene Blätter, klare Luft, lauschige Seen. Schloss, Schlossgarten, Ukleisee, Dieksee – Naturkino pur. Wind, bunte Wälder, Reiher im Schilf, Kaffee in Malente. Ein Tag voller Abenteuer, Genuss und Herbstzauber – pure Freiheit auf zwei Rädern. 🚴‍♂️

Eutin Radtour im Herbst – Laub unter den Reifen & Freiheit im Kopf

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Diese Eutin Radtour führt mich an einem goldenen Oktobertag durch raschelndes Laub, vorbei an stillen Seen und mitten hinein in die Holsteinische Schweiz.

Ein goldener Oktobertag auf der Eutin Radtour

zwei Räder und das Farbenmeer des Nordens 🍂🚴‍♂️ Es gibt Tage, da scheint alles genau im richtigen Takt zu schwingen: Die Luft ist klar, der Wind weht frisch, und das Licht malt warme Farben auf alles, was sich unter dem weiten norddeutschen Himmel zeigt. Genau so ein Tag ist es, als ich mich aufs Rad schwinge und von Eutin aus in die herbstliche Holsteinische Schweiz aufbreche. Der Oktober zeigt sich von seiner besten Seite – mit goldenen Blättern, einem kühlen Hauch in der Luft und diesem ganz besonderen Licht, das die Landschaft wie eine Kinoleinwand erscheinen lässt. Ich starte am Eutiner Schloss, einem Ort, der selbst schon ein kleines Märchen erzählt. Der Schlosspark empfängt mich mit knirschendem Laub unter den Reifen und dem Duft feuchter Erde. Ich rolle langsam durch die alten Baumalleen, vorbei an dem großen See, auf dem sich das Sonnenlicht bricht. Reiher stehen regungslos im Schilf, Wildgänse schnattern in kleinen Gruppen – es ist, als würde der Herbst selbst ein Abschiedslied singen. 😊

Eutin im Herbst

om Schloss Eutin zum Uklei – Radfahren in der Holsteinischen Schweiz

Die Atmosphäre ist ruhig, fast ehrfürchtig. Jeder Tritt in die Pedale bringt mich weiter hinein in diese besondere Jahreszeit, in der alles langsamer und bewusster scheint. Ich lasse das Schloss hinter mir, nehme Kurs auf den Ukleisee. Der Weg wird hügeliger, der Gegenwind zeigt sich von seiner standhaften Seite. Doch jeder Höhenmeter lohnt sich, denn die Ausblicke, die sich mir bieten, sind pures Herbstkino 🎬🍁. Die Wälder rund um den Ukleisee brennen in allen Farben – von leuchtendem Gelb über glühendes Orange bis hin zu tiefem Rot. Ich halte an, lehne mein Rad an einen Baum und lasse einfach los. Kein Verkehr, kein Lärm, nur das sanfte Rascheln der Blätter und das gelegentliche Plätschern des Wassers. Ich setze mich ans Ufer, ziehe die Jacke etwas enger und beobachte, wie das Licht über die Wasseroberfläche tanzt. Es sind diese Momente, in denen ich das Gefühl habe, ganz im Einklang mit der Natur zu sein. Kein Ziel – nur der Augenblick zählt. Der Ukleisee wirkt fast mystisch, als wolle er mir Geschichten aus längst vergangenen Zeiten erzählen. Ich bleibe lange, vielleicht länger als geplant – aber das ist egal. Denn hier draußen regiert nicht die Uhr, sondern das Gefühl. 💛

Uklei- & Dieksee: Stille, Farben und Freiheit auf zwei Rädern

Schließlich trete ich wieder in die Pedale, die Strecke führt mich nach Bad Malente. Ein kleiner Ort mit viel Charme, besonders im Herbst. Die Bäume in den Straßen tragen bunte Kronen, und der Wind wirbelt die Blätter wie kleine Tänzer durch die Gassen 💃🍂. Ich kehre in ein Café ein – warme Lichter, der Duft von Kaffee und frischem Gebäck empfangen mich. Meine Finger umschließen die heiße Tasse, draußen tanzt das Laub weiter. Es ist dieses Wechselspiel aus kühler Luft und wohliger Wärme, das den Herbst so besonders macht. Hier im Café habe ich Zeit, den bisherigen Weg Revue passieren zu lassen. Ich bin nicht nur Kilometer gefahren, ich habe Eindrücke gesammelt, Bilder eingesogen, Gedanken sortiert. Ein kleiner Moment der Stille, bevor die letzte Etappe beginnt.

Binnensee am Meer

Herbsttour rund um Eutin: Kaffee, Pause und Gedanken sortieren

Der Rückweg führt mich entlang des Dieksees. Jetzt liegt der Wind günstig – Rückenwind! Die Pedale drehen sich fast wie von selbst, der See glitzert in der Nachmittagssonne. Er liegt still und klar, spiegelt das bunte Laub der Uferbäume wider. Ich lasse mich treiben, genieße das sanfte Dahingleiten. Die Natur hier wirkt wie gemalt, fast zu schön, um wahr zu sein. Die letzten Kilometer führen durch weite Felder und über sanfte Hügel. Die Sonne steht tief, wirft lange Schatten, und ich merke, wie sich ein Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitet 😊. Es ist nicht nur die Freude über die Bewegung, sondern ein tiefes Gefühl von Zufriedenheit. Ich bin draußen, ich bin unterwegs, ich bin lebendig.

Rückweg nach Eutin – Seen, Licht und langsames Ankommen

Zurück in Eutin umfängt mich wieder das historische Flair der Altstadt. Die Straßen sind ruhig, die Fachwerkhäuserleuchten in den letzten Sonnenstrahlen. Ich rolle langsam durch die Gassen, lasse die Eindrücke des Tages nachwirken. Eutin ist mehr als ein Startpunkt – es ist ein Ort, an dem Geschichten beginnen und Erinnerungen entstehen. Ich setze mich am Abend noch einmal ans Ufer des Eutiner Sees, die Hände um eine Tasse Kaffee, die Beine müde, das Herz erfüllt. Der Himmel färbt sich rosa, die ersten Lichter spiegeln sich im Wasser. Es war ein Tag voller Farben, voller Natur, voller Leben. Und ich weiß: Ich komme wieder. Denn auf diesen Wegen gibt es noch so viel zu entdecken. ✨
Wissenswertes: Die Region rund um Eutin gehört zur Holsteinischen Schweiz und ist geprägt von über 200 Seen, sanften Hügeln und ruhigen Radwegen – perfekt für entspannte Genuss-Touren im Herbst. Naturpark holsteinische Schweiz

Momente unterwegs

Manche Eindrücke lassen sich nicht in Worte fassen. Diese Bilder sind unterwegs entstanden – zwischen Wind, Wegen und kleinen Pausen. Sie erzählen von Stimmungen, Licht und Augenblicken, die bleiben, auch wenn die Tour längst vorbei ist.

Ein goldener Oktobertag – Zwei Räder und das Farbenmeer des Nordens Der Radfahrer spürt es schon beim ersten Licht: Heute ist so ein Tag, an dem alles stimmt. Die Luft ist klar, der Himmel weit, das Licht warm und weich wie Samt. In Eutin schwingt er sich aufs Rad, das Schloss im Rücken, den Herbst vor sich. Die Holsteinische Schweiz empfängt ihn mit goldenen Blättern und einem Hauch von Abschied in der Luft – aber auch mit dem Versprechen eines Tages, der bleibt. Durch den Schlosspark knirscht Laub unter den Reifen, der Duft feuchter Erde steigt auf. Am See spiegeln sich Sonnenstrahlen, Reiher stehen wie Statuen, Wildgänse ziehen laut rufend ihre Bahnen. Der Radfahrer fährt langsamer als sonst. Nicht, weil es schwerfällt – sondern weil er mehr sehen will. Richtung Ukleisee wird es hügeliger. Der Gegenwind pfeift frisch, aber nie feindlich. Die Wälder leuchten – Gelb, Orange, Rot, ein flammendes Fest. Der Radfahrer hält an, lehnt das Rad an einen Baum. Der Ukleisee liegt ruhig, fast geheimnisvoll. Er setzt sich ans Ufer, zieht die Jacke enger, schaut dem Licht zu, wie es über das Wasser tanzt. Kein Ziel, kein Tempo. Nur dieser Moment. Und das Gefühl, angekommen zu sein. Hier. Bei sich. Später rollt er weiter nach Bad Malente. Der Ort zeigt sich charmant, die Straßen gesäumt von bunt bekrönten Bäumen. Der Wind wirbelt Blätter wie Konfetti durch die Gassen. Der Radfahrer kehrt in ein Café ein, warme Lichter, der Duft von Kaffee, das Klirren von Tassen. Die Hände um eine heiße Tasse, draußen tanzt das Laub weiter. Er denkt zurück: an Farben, an Stille, an kleine Begegnungen. Kilometer sind heute Geschichten geworden. Der Rückweg führt entlang des Dieksees. Der Wind hat gedreht – Rückenwind! Die Reifen surren, der See liegt spiegelglatt, malt die Welt doppelt schön. Der Radfahrer lässt sich treiben, fast schwerelos. Felder ziehen vorbei, sanfte Hügel, die Sonne wirft lange Schatten. Ein Lächeln breitet sich aus. Es ist die Freude über das Unterwegssein – über das Leben selbst. Zurück in Eutin gleitet er durch die Gassen der Altstadt. Die Fachwerkhäuser leuchten im letzten Sonnenlicht, die Straßen sind still. Er fährt langsam, wie in Zeitlupe, als wolle er den Tag nicht enden lassen. Am Abend sitzt er noch einmal am Ufer des Sees, die Hände um die Tasse, die Beine müde, das Herz leicht. Der Himmel färbt sich rosa, die ersten Laternen spiegeln sich im Wasser. Und der Radfahrer weiß: Dieser Tag war ein Geschenk. Ein goldener Oktobertag. Voller Farben, voller Luft, voller Leben. Und mit jedem Pedaltritt wurde er mehr zu dem, was er heute war: ein kleiner, stiller Triumph über den Alltag – und eine Erinnerung, die bleibt.

Das könnte dein nächstes Abenteuer werden

Jede Reise hier hat etwas in mir verändert.
Vielleicht weckt eine davon auch in dir ein kleines Ziehen, ein Kribbeln oder eine Idee, die sagt:
„Vielleicht sollte ich mal wieder los.“

Und genau dafür sind diese Seiten da.

Mein Mountainbike läuft auf Muskelkraft – der Blogger dahinter auf Kaffee. ❤️

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Schreib gern einen Kommentar. Der Radfahrer freut sich über Geschichten, Tipps und Gedanken von unterwegs.

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Bis zum nächsten Rückenwind

Vielleicht planst du gerade deine nächste Tour, vielleicht träumst du nur vom Meer oder vom Wald vor der Haustür. Egal, wo du gerade bist – ich hoffe, dass du hier etwas findest, das dich ein Stück nach draußen zieht.

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