lovingtailwind - Abenteuer zwischen Meer, Wald und Schotterwegen

Wenn Wege zu Reisen werden Graveln bei Dahme – Ostsee, Küstenwind & pures Gravelglück

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Von Dahme nach Rettin – Gravelglück zwischen Kater, Küste und Kaffee- Nach einer durchtanzten Partynacht tausche ich den Kater gegen das Gravelbike und starte an der Ostsee. Trotz Kettenpanne und sandigen Herausforderungen führt mich meine Tour durch wunderschöne Küstenlandschaften und ruhige Wälder bis nach Grömitz. Mit einem Kaffee in der Sonne, Rückenwind auf dem Rückweg und der Magie der Weite wird der Tag zu einem unvergesslichen Abenteuer – und zeigt: Graveln ist Glück!

Graveln bei Dahme – Ostsee, Küstenwind & pures Gravelglück

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Graveln bei Dahme an der Ostsee fühlt sich an wie ein ehrlicher Dialog zwischen Wind, Sand und mir – manchmal fordernd, oft meditativ und immer voller kleiner Glücksmomente.

Graveln bei Dahme: Start zwischen Kaffee, Kälte und Küstenwind

Küstenflow, Sandabenteuer und ein Kaffee in der Sonne
Vom Party-Kater zur Pedal-Poesie: Mein Start in den Tag
Was für eine Nacht! Die Party war legendär, die Musik laut, das Lachen endlos. Doch statt den Sonntag im Bett zu verbringen, entscheide ich mich für das volle Kontrastprogramm: Gravelbike statt Gammelmodus. Noch halb benommen vom letzten Drink schwinge ich mich auf den Sattel und rolle los. Ziel: Dahme an der Ostsee, Start: ein klarer, kalter Morgen bei minus einem Grad. Der erste Atemzug ist wie ein Frischekick, die Sonne glitzert verheißungsvoll – der Tag kann kommen! 😊
Die ersten Meter sind ein zähes Anrollen. Mein Kopf dröhnt, doch mit jedem Tritt wird er leichter. Ich bin unterwegs. Der Küter verzieht sich langsam, das Gravel-Glück rückt näher. Dann – zack! – springt die Kette runter und verhakt sich übel. Ich fluche leise, doch irgendwie passt es ins Bild: Das Leben ist nicht perfekt, aber voller Geschichten. Ein paar Minuten Schrauberei, ölige Finger inklusive, und es geht weiter.

Grömitz genießen

Wenn das Gravelbike plötzlich Strand sieht

Der Weg ist das Ziel
Ich folge einem schmalen Pfad direkt an der Wasserkante. Der Boden ist fest, der Grip perfekt, die Aussicht – ein Träumchen! Der Blick aufs glitzernde Meer, das leise Rauschen der Wellen, die klare Winterluft, die meine Lungen füllt – ich bin ganz im Moment. Radfahren kann so meditativ sein, wenn man sich einfach treiben lässt.
Doch mein Navi hat eigene Pläne. Plötzlich zeigt es mir einen Weg über den Strand. Ich lache laut auf. Wirklich jetzt? Gravelbike trifft Tiefsand. 

Zwischen Ostsee-Blick und Tiefsand-Realität

Wer das schon mal versucht hat, weiß: Das ist ein Witz. Nach ein paar Metern gebe ich auf, steige ab und schiebe. Mein Rad sinkt tief ein, ich auch fast. Die Spaziergänger schauen amüsiert, ich grinse zurück. Auch das ist Graveln: ein bisschen Wahnsinn, viel Geduld und eine Prise Selbstironie 😄
Schließlich erreiche ich Grömitz. Der Ort wirkt wie aus dem Urlaubskatalog: Sonne, Promenade, entspannte Menschen. Ich finde ein kleines Café, bestelle einen großen Cappuccino, setze mich in die Sonne und atme tief durch. Der Moment ist perfekt. Salz auf den Lippen, Sonne im Gesicht, Gespräche mit anderen Radlern – das Leben schmeckt gut.

Radelweg an der Ostsee

Grömitz: Cappuccino, Sonne und kurze Pause vom Wind

Mit dem Wind im Rücken durchs Glück
Nach der Pause fühlt sich alles leichter an. Mein Körper ist aufgewärmt, mein Kopf frei, mein Herz weit offen. Und dann passiert es: Rückenwind! Kein Gegenan-Kämpfen, kein Zerren am Lenker, sondern einfach rollen lassen. Ich fliege über den Trail, genieße die Stille und das Spiel von Licht und Schatten im Wald.

Warum Graveln an der Ostsee mehr Gefühl als Strecke ist

Ich kenne die Strecke jetzt, erkenne Kurven wieder, freue mich auf Anstiege, weil ich weiß, was danach kommt. Es ist dieses Gefühl von Vertrauen, das sich einstellt, wenn man loslässt. Ich bin nicht nur unterwegs, ich bin angekommen – im Moment, in mir selbst, im Flow.
Die Rückfahrt vergeht wie im Flug. Jeder Tritt fühlt sich kraftvoll an, jeder Meter bringt mich weiter in dieses Glücksgefühl hinein. Ich atme tief, spüre jeden Muskel, jeden Atemzug. Die Landschaft rauscht an mir vorbei, doch in meinem Inneren wird alles still. So muss Freiheit schmecken.

Mein Fazit: Graveln bei Dahme an der Ostsee bleibt hängen

Zurück in Dahme. Die Beine schwer, die Füße kalt, das Gesicht rotgefroren – aber mein Herz? Leicht wie nie. Vier Stunden, rund 60 Kilometer, unzählige Eindrücke. Ich lache beim Gedanken an die Kettenpanne, das Sandabenteuer, die Gespräche in der Sonne.
Ich frage mich: Warum machen wir das eigentlich? Warum treten wir uns die Waden wund, lassen uns frieren und über sandige Umwege schicken? Die Antwort ist einfach: Weil es uns lebendig macht. Weil es Momente gibt, die sich in unser Gedächtnis brennen wie Sonnenstrahlen auf der Haut. Weil wir unterwegs sind zu uns selbst.
Mein Fazit: Graveln statt Grübeln. Wer losfährt, gewinnt immer. Und manchmal ist es gerade der Umweg, der die Tour unvergesslich macht. Ich freue mich schon auf die nächste Fahrt – vielleicht im Frühling, vielleicht wieder spontan, aber ganz sicher wieder mit Herz, Helm und Humor ☺
Graveln ist Glück. Und Glück beginnt mit einem Tritt in die Pedale.

Wissenswertes:
Die Küstenregion rund um Dahme ist Teil eines sensiblen Ostsee-Naturraums, in dem Wind, Sand und Salzwiesen das Landschaftsbild ständig verändern.
Ostsee in Schleswig-Holstein.

Momente unterwegs

Manche Eindrücke lassen sich nicht in Worte fassen. Diese Bilder sind unterwegs entstanden – zwischen Wind, Wegen und kleinen Pausen. Sie erzählen von Stimmungen, Licht und Augenblicken, die bleiben, auch wenn die Tour längst vorbei ist.

Gravel‑Glück statt Kater‑Drama – Küstenflow, Sandabenteuer und ein Kaffee in der Sonne

Der Radfahrer wachte mit einem leisen Dröhnen im Kopf auf, Ergebnis einer legendären Nacht mit noch legendäreren Gesprächen. Doch statt den Sonntag im Bett zu verbringen, entscheidet er sich für das Gegenteil: Gravelbike statt Gammelmodus. Noch halb benommen vom letzten Drink steht er am Morgen bei minus einem Grad, atmet die kühle Ostseeluft ein und lächelt. Die Sonne blinzelt verheißungsvoll, das Meer ruft – und er steigt aufs E‑Bike, das frisch aus der Werkstatt summt wie ein treuer Kumpel.

Die ersten Meter sind ehrlich gesagt ein zähes Anrollen. Der Kopf protestiert, aber mit jedem Pedaltritt wird er leichter. Die Küstenluft, der salzige Duft und das leise Rauschen der Wellen wirken wie ein natürlicher Kaffee‑Kick. Dann passiert es: Die Kette springt runter, verhakt sich und bringt ihn zum Stehen. Ein leises Fluchen, ein paar Minuten Schrauberei, ölige Finger inklusive – und weiter geht’s. Denn hier draußen ist nicht alles perfekt, aber alles voller Geschichten.

Er folgt einem schmalen Pfad direkt an der Wasserkante. Der Untergrund ist fest, der Griff der Reifen perfekt, und der Blick aufs glitzernde Meer ist ein Träumchen. Die klare Winterluft füllt seine Lungen, während sich sein Geist vom Alltag verabschiedet. Radfahren kann so meditativ sein, wenn man sich einfach treiben lässt. Doch sein Navi hat andere Pläne. Plötzlich leuchtet eine Route über den Strand auf dem Display auf. Der Radfahrer lacht laut. Gravelbike trifft Tiefsand, denkt er – und begibt sich auf ein Mini‑Abenteuer.

Schon nach wenigen Metern sinkt das Rad tief ein, und er steigt ab, schiebt – er selbst fast ebenso tief im Sand. Spaziergänger blicken amüsiert, er grinst zurück. So ist Graveln: ein bisschen Wahnsinn, viel Geduld und eine Prise Selbstironie. 😄

Schließlich erreicht er Grömitz. Der Ort sieht aus wie aus einem Urlaubskatalog: Sonne, Promenade, entspannte Menschen. Der Radfahrer findet ein kleines Café, setzt sich in die Sonne und bestellt einen großen Cappuccino. Salz auf den Lippen, Sonne im Gesicht, Gespräche mit anderen Radlern – das Leben schmeckt gut. Die Müdigkeit der frühen Morgenstunden verblasst bei jedem Schluck, und sein Herz wird leichter.

Mit gefülltem Akku – im E‑Bike und im Kopf – startet er den Rückweg. Und dann passiert es: Rückenwind! Kein Kämpfen mehr gegen den Wind, kein Ziehen am Lenker, sondern einfach gleitenlassen. Der Weg führt durch stille Wälder, Licht und Schatten tanzen über den Pfad, und er spürt dieses Flow‑Gefühl, das alles andere vergessen lässt. Er kennt die Strecke jetzt, die Kurven kommen ihm vertraut vor, und jeder Tritt fühlt sich kraftvoll an.

Die Landschaft rauscht vorbei, doch in seinem Inneren wird alles still. So muss Freiheit schmecken: frisch, klar und lebendig.

Zurück in Dahme steht er am Ende mit schweren Beinen, kalten Füßen und einem Gesicht, das vom Wind gerötet ist – aber sein Herz? Das ist leicht wie nie. Vier Stunden, rund 60 Kilometer, unzählige Eindrücke. Er schmunzelt, wenn er an die Kettenpanne, das Sandabenteuer und die Gespräche in der Sonne denkt.

Warum machen wir das? Warum treten wir uns die Waden wund, lassen uns frieren und über sandige Wege schicken? Die Antwort ist simpel: Weil es uns lebendig macht. Weil es Momente gibt, die sich einbrennen wie Sonnenstrahlen auf der Haut. Weil wir unterwegs sind – zu uns selbst.

Das könnte dein nächstes Abenteuer werden

Jede Reise hier hat etwas in mir verändert.
Vielleicht weckt eine davon auch in dir ein kleines Ziehen, ein Kribbeln oder eine Idee, die sagt:
„Vielleicht sollte ich mal wieder los.“

Und genau dafür sind diese Seiten da.

Mein Mountainbike läuft auf Muskelkraft – der Blogger dahinter auf Kaffee. ❤️

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Bis zum nächsten Rückenwind

Vielleicht planst du gerade deine nächste Tour, vielleicht träumst du nur vom Meer oder vom Wald vor der Haustür. Egal, wo du gerade bist – ich hoffe, dass du hier etwas findest, das dich ein Stück nach draußen zieht.

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