Biken auf dem Wurmberg
Biken auf dem Wurmberg – Start in Braunlage:
Ohne Schnee, aber mit Sonnenschein
Der Morgen beginnt in Braunlage, mit diesem ganz besonderen Kitzeln im Bauch, das mir sagt: Heute wird’s gut! Ich atme die kühle Harzer Luft ein – frisch, würzig, klar – und schon beim Abladen meines Mountainbikes fühle ich mich wie ein Kind vor dem ersten Schultag: ein bisschen nervös, aber voller Vorfreude.
Die Sonne blinzelt durch die Bäume, die Vögel zwitschern leise, und mit dem ersten Tritt in die Pedale verwandelt sich das Knirschen des Laubs unter den Reifen in die Musik meines Abenteuers.
Auf ins Abenteuer: Der Trail ruft
In höheren Lagen ist auch Schnee
Zwischen Frühling und Frost: Der Anstieg auf den Wurmberg
Die ersten Meter führen durch dichte Fichtenwälder, in denen der Harzduft zwischen den Bäumen hängt wie ein Versprechen. Jeder Tritt bringt mich weiter hinein in dieses Naturerlebnis – klarer Wind, leuchtende Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach tanzen, und die Vorfreude, die mit jedem Höhenmeter wächst.
Doch dann: der erste Anstieg.Schweißperlen und Flüche
Steil. Wurzelig. Steinig. Ich fluche – leise, aber herzhaft. Was habe ich mir nur dabei gedacht? Doch tief drin weiß ich es genau: Ich lebe für diese Momente! Für das Brennen in den Beinen, den pochenden Puls und das triumphale Gefühl, wenn der höchste Punkt endlich erreicht ist.
Kein Empfang, kein Alltagslärm – nur ich, mein Bike und dieser gnadenlose Trail. So fühlt sich Freiheit an.
Harzer Trails, Weitblick und echte Höhenmeter
Oben auf dem Wurmberg angekommen, suche ich vergeblich nach Schnee. Ich hatte gehofft, ein paar weiße Reste zu durchqueren – Abenteuer-Feeling pur! Doch was ich finde, ist fast noch schöner: warme Sonnenstrahlen, die auf meiner Haut tanzen, und ein Weitblick bis hin zum Brocken, der mir den Atem raubt.
Ein bisschen Wehmut? Ja. Aber nur kurz. Denn die leuchtenden Baumkronen, das Glitzern der letzten Schneekristalle in schattigen Senken und dieses Gefühl, ganz oben zu sein, machen alles wett.
Blick vom Wurmberg
Oben angekommen: Ruhe, Sonne und Gipfelgefühl
Ich grinse. Manchmal ist weniger Schnee mehr Sonne.
Die Abfahrt: Wild, schnell, großartig
Jetzt wird’s rasant! Ich stürze mich in den Trail – flowige Kurven, ruppige Wurzeln, kleine Jumps und rasante Abfahrten. Mein Bike tanzt unter mir, ich halte den Lenker fest wie einen wilden Mustang und lasse mich treiben.
Der Fahrtwind rauscht, die Bäume fliegen vorbei, und ich lache laut. Ja, genau das ist es: dieser Rausch, dieses Freiheitsgefühl, dieses pure Glück auf zwei Rädern.
Ich halte an. Nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Ich lehne mich an mein Bike, atme tief ein, schließe die Augen und genieße. Stille. Vogelgezwitscher. Harzduft. Und in meinem Gesicht: ein Grinsen, das bleibt.
Diese Pausen, diese kleinen Momente des Innehaltens – sie sind es, die aus einem schönen Tag einen unvergesslichen machen.
Warum der Wurmberg perfekt fürs Mountainbiken im Harz ist
Müde, stolz, glücklich
Die Rückfahrt ist ein sanftes Ausrollen. Als ich wieder in Braunlage ankomme, bin ich platt – aber auf die beste Art. Die Beine schwer, das Herz leicht, der Kopf leer und voller schöner Bilder zugleich.
Ich gönne mir einen Kaffee am Marktplatz, beobachte die Menschen, strecke die müden Beine aus und lasse die Tour nachklingen. Harzstaub auf dem Rahmen, Tannennadeln in den Reifen – und ganz viel Glück im Herzen.
Fazit: Wurmberg, du kannst was!
Auch ohne Schnee hat mich der Wurmberg heute begeistert: mit Sonne satt, herrlicher Aussicht, fordernden Anstiegen und einer Abfahrt zum Verlieben. Wer die Natur liebt, gerne schwitzt und das Mountainbike als besten Freund betrachtet, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Für mich war dieser Tag ein Geschenk. Eines, das ich mit einem breiten Grinsen auspacke – immer wieder.
Harz, du machst mich glücklich. 😊
Der Wurmberg ist mit 971 Metern der höchste Berg Niedersachsens und ein ganzjähriges Ziel für Outdoor-Sportler – vom Mountainbiken bis zum Wintersport.
Wurmberg im Winter
Momente unterwegs
Manche Eindrücke lassen sich nicht in Worte fassen. Diese Bilder sind unterwegs entstanden – zwischen Wind, Wegen und kleinen Pausen. Sie erzählen von Stimmungen, Licht und Augenblicken, die bleiben, auch wenn die Tour längst vorbei ist.
Der Radfahrer steht frühmorgens in Braunlage, die Luft ist klar, würzig, fast wie frisch gefiltert durch die Fichten des Harzes. Noch bevor der erste Kaffee durchgelaufen ist, kribbelt es schon im Bauch – dieses leise Flattern, das sagt: Heute wird’s ein besonderer Tag.
Mit dem Mountainbike in der Hand und einem dicken Grinsen im Gesicht rollt der Radfahrer los. Die ersten Tritte durch das raschelnde Laub klingen wie der Auftakt einer Symphonie aus Natur, Kraft und Freiheit. Der Trail führt hinein in dunkle Wälder, wo Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel tanzen und der Harzduft wie ein unsichtbarer Begleiter neben dem Lenker schwebt.
Die Steigung – Fluchen erlaubt, Freude garantiert
Doch die Schönheit hat ihren Preis. Der Weg hinauf zum Wurmberg zeigt schnell seine Zähne: steil, wurzelig, kantig. Die Beine brennen, der Atem wird schwer, und ein leiser Fluch entweicht. Aber der Radfahrer kennt dieses Spiel. Es ist kein Jammern, es ist ein Liebesbeweis. Jeder Meter bergauf ist ein Tribut an das, was oben wartet.
Und oben? Da wartet keine Schneedecke wie erhofft – sondern warme Sonnenstrahlen, klare Sicht bis zum Brocken und eine Weite, die den Kopf leerfegt. Statt Pulverschnee liegt goldener Glanz auf den Baumkronen, und in schattigen Ecken funkeln letzte Schneekristalle wie kleine geheime Schätze. Der Radfahrer grinst. Manchmal ist weniger Schnee einfach mehr Sonne.
Die Abfahrt – Flow, Flug und Freiheit
Dann kommt der Moment, auf den sich jeder Muskel gefreut hat: die Abfahrt. Der Trail fällt ab, wird schneller, verspielter. Das Bike schnurrt wie ein gut geölter Motor, nimmt Kurven wie von selbst, springt über kleine Kanten. Der Radfahrer spürt den Wind im Gesicht, den Schotter unter den Stollen – und das Lachen, das aus dem Bauch direkt in die Welt will.
Zwischendurch wird angehalten. Nicht aus Erschöpfung, sondern aus Ehrfurcht. Die Stille des Waldes, das Glitzern auf dem Wurmbergsee, das Vogelgezwitscher in der Ferne – das alles will festgehalten werden. Nicht mit der Kamera, sondern mit dem Herzen.
Rückkehr mit Harzduft und Glücksstaub
Zurück in Braunlage fühlt sich der Radfahrer herrlich leer und gleichzeitig voll: Die Beine müde, das Herz leicht, der Kopf frei. Auf dem Marktplatz wartet ein starker Kaffee, die Sonne kitzelt im Gesicht, und das Bike lehnt sich entspannt an die Bank. Auf dem Rahmen: Harzstaub. In den Reifen: Tannennadeln. Im Kopf: ein ganzer Film voller Glücksmomente.
Fazit: Wurmberg, du kannst was!
Der Wurmberg mag ohne Schnee anders aussehen – aber nicht weniger spektakulär. Für den Radfahrer war es ein Tag zum Durchatmen, Durchdrehen und Danksagen. Ein Trail voller Charakter, ein Berg mit Herz, ein Abenteuer auf zwei Rädern.
Der Radfahrer sagt: Danke, Harz. Für Sonnenküsse statt Schneeflocken. Für Wurzelspaß statt Skipiste. Für einen Tag, der bleibt. 🚵♂️🍂
Das könnte dein nächstes Abenteuer werden
Jede Reise hier hat etwas in mir verändert.
Vielleicht weckt eine davon auch in dir ein kleines Ziehen, ein Kribbeln oder eine Idee, die sagt:
„Vielleicht sollte ich mal wieder los.“
Und genau dafür sind diese Seiten da.
Mein Mountainbike läuft auf Muskelkraft – der Blogger dahinter auf Kaffee. ❤️
Lass doch einfach was da
Du kennst die Strecke, warst schon hier unterwegs oder hast einfach eine Frage zur Tour?
Schreib gern einen Kommentar. Der Radfahrer freut sich über Geschichten, Tipps und Gedanken von unterwegs.

0 Kommentare