lovingtailwind - Abenteuer zwischen Meer, Wald und Schotterwegen

Wenn Wege zu Reisen werden Alpe Adria Radreise Tag 6 – Grenze & Ankommen in Italien

loving tailwind

Italien vor Augen, Zweifel im Gepäck – und doch tritt der Radfahrer los. Die längste Etappe der Tour, dunkle Tunnels ohne Licht, Serpentinen voller Abenteuer. Heute zählt nur Mut: der Moment, in dem ein Traum die Grenze überquert und Wirklichkeit wird. 🇮🇹🚴‍♂️✨

Alpe Adria Radreise Tag 6 – Grenze & Ankommen in Italien

#6 | #AlpeAdria | #Ausflüge | #Berge | #Fernreisen | #lovingtailwind | #MTB | #RadLiebe | #Tagestouren | #Venzone | Ort Venzone

Die Italien Etappe: Weil Mut manchmal hinter der nächsten Kurve belohnt wird 🚴‍♂️🇮🇹

Die Alpe Adria Radreise Tag 6 ist eine Etappe voller Mut – mit Grenzübertritt nach Italien, langen Kilometern und dem Gefühl, etwas wirklich Großes geschafft zu haben.
Diese Etappe war wild, nervenaufreibend und einfach großartig. Statt den Zug zu nehmen, entschied sich der Radfahrer für Abenteuer – und wurde belohnt: atemberaubende Berglandschaft, die erste Fahrt nach Italien aus eigener Kraft, herzklopfende Tunneldurchquerungen und das stolze Gefühl, seine bisher längste Strecke gemeistert zu haben. 💪🌄
Jeder steile Anstieg, jedes Zweifeln und jede Schlammpfütze war ein Schritt Richtung Freiheit. Der Moment am Grenzschild zeigte: Diese Entscheidung hat Mut bewiesen. Und Mut macht glücklich. Genau deshalb war es die beste Idee, diese Route zu wählen. ☺️✨

Italien in 118Km

Die erste Italien-Etappe: 118 km voller Mut, stockdunkle Fahrradtunnel, Serpentinen-Abenteuer und ein Grenzmoment zum Feiern – eine Strecke, die Kopf, Herz und Beine über sich hinauswachsen ließ. ✨🌄

Wenn du den Mut hast, die Grenze zu überqueren, findest du oft das Stück Freiheit, nach dem dein Herz gesucht hat.“ 🚴‍♂️✨

Hallo Italien – aber erst Kaffee! in Tarvisio 😴☕🇮🇹

Der Morgen beginnt mit einem Lächeln… zumindest von außen. Innen schreit alles: „Schlaf! Schlaf! SCHLAF!“ 😬 Wieder eine schlechte Nacht. Vielleicht liegt es an der Hitze. Oder am Vollmond. Oder daran, dass mein Gehirn einfach gerne um 3 Uhr morgens philosophische Grundsatzfragen verarbeitet. 😅
Aber es hilft alles nichts. Heute geht es weiter – und dieses Mal über die Grenze nach Italien! 🎉
Im Frühstücksraum werde ich von Nostalgie begrüßt: eine große Etagere mit drei Etagen – Brötchen, Wurst, Käse, Butter, Marmelade. Mehr Auswahl als in einem kleinen Supermarkt 😳 Aber dann der Twist: dazu gibt es nur eine Tasse Kaffee ☕ und ein Glas Wasser mit… Deko-Grünzeug drin 😬 Keine Chance auf Nachschlag. Ich hätte fast versucht, meine Kaffeetasse zu adoptieren – so emotional gebunden war ich bereits 😅
Die allgemeine Empfehlung: Zug nehmen! 40 km sparen, weniger Risiko, entspannter. Aber ich? Ich fühle mich heute wie ein Moutainbike-Held. Ich habe schließlich ein Offroad-Monster! 💪🚴‍♂️ Ich ignoriere jede Vernunft, lächle tapfer und weiß: Heute steht eine 118-Km-Tour an 😳 Was soll schon schiefgehen? 😬
Mit Rückenwind in den Haaren und Euphorie im Gepäck starte ich Richtung Travis. Noch Österreich – aber bald: Ciao Bella! 🇮🇹 Die Natur begrüßt mich traumhaft, doch nach ein paar Kilometern meldet sich ein zarter Gedanke: „Ähm… bist du sicher?“ 🤔
Die bisher längste Strecke meines Lebens… in den Bergen… ohne Plan B. 😳

Tarvisio & Venzone Die Südseite der Alpen ist wunderschön

Grenzübertritt Österreich Italien mit dem Fahrrad

Der Weg wird schmaler. Die Radwege verschwinden. Und mein Ego wird kleiner. Statt entspannter Donauradweg – wildes Offroad-Abenteuer durch Waldwege, die aussehen, als würde ich illegal die Grenze überqueren 😬 Ich schaue mich um und suche nach Kameras oder nach einem Agenten mit Nachtsichtbrille 😂
Eine Stunde später – Erleichterung!
Da ist er: ein richtiger Grenzübergang, sogar mit Militär 👮‍♂️🪖
Ich überlege kurz, ob die fünf Soldaten mit mir ein Selfie machen würden… entscheide mich dann aber für: Nein. 😬
Foto vorm Schild – und schnell weiter, bevor ich noch versehentlich eine internationale Krise auslöse 😅
Nu bin ich in Italien! ☺️🇮🇹
Ich jubel innerlich wie ein Kind im Freizeitpark, das zum ersten Mal über 1,20 m ist 😎
Doch Travis liegt nicht direkt an der Grenze. Also Serpentinen. Steil. Wunderschön. Und hinter jeder Kurve eine neue Herausforderung. Militäranlagen am Hang, Bauerhöfe, alte Gemäuer – Geschichte pur. Und ich mitten drin…
Bis eine unscheinbare Pfütze entscheidet, mir einen Gratis-Schlammanstrich zu verpassen 😳🌧️
Notiz an mich: Pfützen sind die Ninjas des Radsports.
Aber: Ich komme an!
Und das sogar schneller als die Zug-Option. High-Five an mich selbst 👋😄
Jetzt Kaffee. Bitte. Sofort.
Problem: Niemand versteht Deutsch. Auch kein Englisch.
Ich kann nur „Ciao“ und „Pizza“ 😳
Mit wilder Handzeichensprache mime ich eine Kaffeemaschine – und bekomme einen halbvollen großen Becher 🫣 Offensichtlich war das ein doppelter Espresso, denn mein Herz macht Saltos 🤸‍♂️

Auf den Weg nach Venzone: Ich liebe diese flachen Flüsse, gut zum Abkühlen

Von Tunneln und Todesmut – Venzone ruft 😳🚴‍♂️🌄

Weiter geht’s – und ich stelle fest: Italien hat Fahrradtunnel. Viele!
Manche beleuchtet. Manche… absolut stockduster 😳
Ich stehe vor dem ersten Tunnel und merke:
Ich habe kein Licht am Rad.
Super Vorbereitung, wie immer 😬
Ich warte. Glotze in die Dunkelheit. Überlege, ein Zelt aufzuschlagen.
Dann kommt ein Radfahrer mit Licht – mein Held des Tages 🦸‍♂️
Ich hänge mich an sein Hinterrad wie eine Klette und fahre blind im Schlepptau durch das Nichts.
Wäre er nicht da gewesen:
Ich würde heute als Wandmalerei enden 😳
Nach über zehn Tunneln (gefühlt hundert!) wird es heller. Die Strecke bleibt bergab, das Rad rollt wie auf Wolken ☺️ Und langsam rückt mein Tagesziel näher:
Venzone – ein kleines historisches Städtchen nahe der Berge ✨
Doch dann – mein Navi ist zu früh in der Zukunft! 😳
Es lotst mich auf einen frisch geborenen, aber noch unfertigen Radweg – mit Baustellenschild.
Plan B: Die Hauptstraße.
Plan C: Beten 😬
Die Autos und LKWs donnern an mir vorbei, als wäre ich ein Blatt im Tornado 🌪️
Ich habe 30 cm Platz – mein Lenker ist breiter 😳
„Achtung Fahrradfahrer!“ steht zwar überall – aber offensichtlich nur für mich sichtbar 😬
Mein Puls klettert in Höhen wie der Großglockner.
Nach einer gefühlten Ewigkeit: Die Unterkunft! 🙏
Ich falle quasi durch die Tür, erschöpft aber irre stolz 😍

Grenzübertritt Österreich Italien mit dem Fahrrad: Der 3 Länderblick

La Dolce Vita – und eine weitere Mondschicht 😴🌕Die Unterkunft? Modern.
Die Klimaanlage? Im Wintermodus.
Ich? Bei 26°C im Bett am Verdampfen 😳
Dazu ein paar Mücken. Und der Mond, der mich schon wieder angrinst: „Na? Bereit für Gesprächsrunde um 3 Uhr?“ 😬
Ich liege da, schwitze, summe meine Atmung wie eine schlecht eingestellte Bremse…
und denke nur:
Morgen ist ein neuer Tag.
Und:
Ich bin in Italien – Tarvisio / Venzone. 🇮🇹😍
Wie unfassbar schön ist das bitte?

Alpe Adria Radreise Tag 6

Der Grenzübertritt von Österreich nach Italien mit dem Fahrrad fühlt sich nicht nach einer Linie auf der Karte an – sondern nach Freiheit. Zwischen Tarvisio und Venzone wurde diese Alpe-Adria-Etappe zu einem echten Abenteuer.

Wissenswertes:
Kein Wunder, dass sich der Grenzübertritt hier so besonders anfühlt – Tarvisio liegt genau dort, wo Kulturen, Sprachen und Wege seit Jahrhunderten aufeinandertreffen.
Tarvisio

Der Radfahrer spürt heute ein anderes Kribbeln in den Beinen. Kein Zweifel, kein Zögern – sondern Mut. Ein leises Surren der Kette begleitet ihn, wie ein Soundtrack der Zuversicht. Jeder Tritt in die Pedale fühlt sich an wie ein klarer Satz: Ich kann das. 🚴‍♂️✨
Die Sonne liegt warm auf seinen Schultern, als wolle sie ihm anerkennend auf den Rücken klopfen. Der Fahrtwind spielt in seinem Helmriemen und klingt wie ein kleines Lachen, das sagt: „Schau mal, wie weit du gekommen bist.“ 🌞 Der Grenzübergang war ein Meilenstein – nicht nur geografisch. Mit dem ersten Foto auf italienischem Boden hat irgendetwas in ihm leise „Bravo“ geflüstert.
Die Berge neben ihm stehen wie Giganten voller Gelassenheit. Früher hat ihr Anblick ihm Respekt eingeflößt, heute schenken sie ihm ein Gefühl von Stärke. Die Straße rollt leicht, ein gleichmäßiger Rhythmus von Reifen auf Asphalt. Und in diesem Klang erkennt er sein eigenes Herz – ruhig, fest, und endlich wieder im Takt.
Die Schatten der Tunnel liegen hinter ihm. Dunkelheit hat heute keine Macht. Sein Blick geht nach vorne – auf Serpentinen, auf Täler, auf Italien. Auf das Leben, das weitergeht.
Und während er durch die Landschaft gleitet, spürt er tief in sich:
Glück ist nicht das Ziel am Ende der Strecke.
Glück ist jeder Meter, den er mutig weiterfährt. 🚴‍♂️💛✨

Momente unterwegs

Manche Eindrücke lassen sich nicht in Worte fassen. Diese Bilder sind unterwegs entstanden – zwischen Wind, Wegen und kleinen Pausen. Sie erzählen von Stimmungen, Licht und Augenblicken, die bleiben, auch wenn die Tour längst vorbei ist.

Lass doch einfach was da

Du kennst die Strecke, warst schon hier unterwegs oder hast einfach eine Frage zur Tour?
Schreib gern einen Kommentar. Der Radfahrer freut sich über Geschichten, Tipps und Gedanken von unterwegs.

0 Kommentare

Bis zum nächsten Rückenwind

Vielleicht planst du gerade deine nächste Tour, vielleicht träumst du nur vom Meer oder vom Wald vor der Haustür. Egal, wo du gerade bist – ich hoffe, dass du hier etwas findest, das dich ein Stück nach draußen zieht.

  • home
  • E
  • Alpe Adria Radreise Tag 6 – Grenze & Ankommen in Italien